Wie viel Strom verbrauchen Ihre Pumpen?

Energiesparen mit sparsamen Heizungspumpen

Zum Thema Energieeinsparung:
Ein sehr unterschätzter Kostenfaktor sind die elektrischen Bauteile eine Heizungs-, Solar- oder Brauchwasseranlage.
Besonders die Umwälzpumpen, die teilweise nonstop in Betrieb sind, verbrauchen unnötig viel Strom.
Doch die meisten Eigenheimbesitzer wissen nicht genau wo das Sparpotenzial in ihren Häusern liegt.
Auf die Frage nach dem größten Energieverbraucher im Haushalt lautet die Antwort meist: Waschmaschine, Kühlschrank und Trockner. Nur 1,5 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland wissen, dass die veraltete Heizungspumpe mit zehn Prozent des Gesamtverbrauchs einer der größten Energiefresser ist. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts Survey Sampling International im Auftrag des Pumpenherstellers Grundfos unter 3.300 Hausbesitzern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Diese Fehleinschätzung des Energieverbrauchs ist ein wesentliches Ergebnis der Studie. Gleichzeitig geben über 90 Prozent aller Befragten an, dass ihnen das Thema Energieverbrauch wichtig ist.

Klassifizierungssystem bekannt - aber nicht genutzt
Beim Kauf von Haushaltsgeräten können sich Verbraucher an einem Klassifizierungssystem orientieren. Dieses stuft elektrische Geräte entsprechend ihres Energieverbrauchs auf einer Skala von A bis G ein; wobei A die energieeffizienteste Klasse ist. 40 Prozent der Befragten in Deutschland kennen das System, in Großbritannien sind es sogar 60 Prozent. Mehr als ein Drittel der Befragten in Deutschland und fast die Hälfte der befragten Franzosen scheuen aber den Kauf von Geräten der Klasse A wegen des höheren Preises. Dieser amortisiert sich jedoch durch den deutlich geringeren Stromverbrauch innerhalb weniger Jahre. Das Einsparpotenzial der verschiedenen Haushaltsgeräte schätzt die Mehrheit der Befragten falsch ein: Sie geht davon aus, dass sie mit energieeffizienten Haushaltsgeräten - wie einem Kühlschrank der Klasse A - mehr Strom sparen kann als mit einer Heizungspumpe derselben Klasse. Folglich wissen die meisten auch nicht, welcher Energieeffizienzklasse die eigene Pumpe angehört. Da verwundert es kaum, dass nur in knapp sieben Prozent der deutschen Haushalte eine mit A gekennzeichnete Pumpe das warme Wasser kontinuierlich durch die Heizkörper pumpt.

A-Label-Pumpen schonen Geldbeutel und Klima

Das Einsparpotenzial von Heizungspumpen der Energieeffizienzklasse A ist groß. Ein Strom sparendes Modell wie die neue ALPHA2 von Grundfos kann den Verbrauch auf fünf Watt reduzieren, während herkömmliche Pumpen der Klassen D bis E mit 60 bis 100 Watt laufen. Das Energiesparwunder von Grundfos ist ab dem 15. November 2007 über Installateure erhältlich. Die ALPHA2 verbraucht nur zirka 60 Kilowattstunden Energie pro Jahr - das sind 80 Prozent weniger als herkömmliche Modelle. In der Summe sind die Spareffekte gewaltig: Europäische Verbraucher, die im Jahr 2005 oder 2006 eine energieeffiziente Heizungspumpe installierten, haben zusammen mehr als 916 Millionen kWh Strom gespart. Das entspricht in etwa dem jährlichen Energieverbrauch einer Stadt wie Hannover oder Leipzig. Wenn alle 120 Millionen in Europa installierten Heizungspumpen durch eine Pumpe wie der ALPHA2 ersetzt würden, könnte die Energieleistung von fünf Kraftwerken eingespart werden. Damit wird deutlich: Wer auf A-Label-Pumpen setzt, schont nicht nur seine Haushaltskasse, sondern auch unser Klima.

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03.06.2008 16:53

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